Meschuggen - Das Blog

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Interessanter Thread im kath.net

Besonders sch?n fand ich die Stelle:

"Gott will ?berhaupt keinen Ehepartner f?r dich. Bei der Eheschlie?ung fragt der Priester dich, ob du diesen Partner willst, nicht, ob Gott ihn f?r dich vorgesehen hat."

Wirklich, das ist wundervoll. Ich dachte immer, das "tu, was du willst" ist ein Dogma der Satansj?nger... Aber Spass beiseite: Da ist etwas Wesentliches erkannt worden. Statt st?ndig auf den Knien zu liege und zu heulen "Herr, sag mir, was ich tun soll!" ist es immer vern?nftiger, auf seine eigenen W?nsche und Strebungen zu horchen. Seinen ureigenen, wahren Willen, seine eigenen W?nsche.

Es wird oft gefordert, sie zur?ckzustellen. Ich erinnere mich an die Schlagworte Egoismus-Kultur, Ellenbogengesellschaft. Eigentlich d?rfte ja ?ber 100 Jahre nach Freud es klar sein, dass sich das Verdr?ngte dennoch durchsetzt, durch die Hintert?r, zum unwillkommensten Zeitpunkt.

Es scheint tats?chlich so, dass unvermutet genau dort eine Wahrheit einen anspringt, wo am meisten gelogen wird.

Und es gibt Tage, da wird im kath.net nur gelogen - jetzt nicht ?ber ?ussere Fakten (obwohl das auch vorkommt, siehe die Weigerung, anzuerkennen, dass es im Tierreich Homosexualit?t gibt), sondern ?ber innere Befindlichkeiten ("Seit ich katholisch bin, geht es mir so gut..." --- und wenn man zuf?llig das "Verzweiflungs-Blogg der Person kennt, ist der (Selbst-)Betrug ganz offensichtlich...

Selbstbetrug f?rdert ?brigens die Enstehung von b?sartigen Tumoren.

Nun ja, sollte aber ein Katholik einen solchen kriegen, ist es nat?rlich Matyrium und sie machen allen vor, dass sie gl?cklich sind, f?r und mit dem Herrn leiden zu d?rfen...

Glaubst du nicht? Ehrlich, die sind so. Ich muss als Ex-Insider das wissen!
14.6.05 11:18


Ein Traum


Schon lange her, dass mir mal ein Traum in Erinnerung blieb. Aber heute, nachdem mich die Hunde um 5 Uhr rausgeschmissen haben und ich um halb acht noch einmal einschlafen konnte, hatte ich einen sch?nen, super sch?nen Traum. Ich wachte mehrmals auf, aber bekam dann eine Fortsetzung... Als ich dann ganz aufwachte, kam die Erkenntnis, dass meine Sorgen klein und unwichtig sind, dass es so viele Dinge gibt, die ich noch tun k?nnte, dass meine ?ngste sehr kleinkariert sind, d. h. dass ich mich so sehr um Kleinkram sorge, dass die Gefahr ist, dass ich nicht mehr sehe, wie sch?n das Leben ist...

Zum Inhalt: Ich war mit meiner Schulfreundin R. in einer fremden Stadt zu so einer Art Weltjugendtag. Wir waren in einer Familie zu Gast, von der wir zuerst nichts sahen - wir hatten zuerst den Eindruck, die Leute h?tten ihr Haus komplett ger?umt, um alles uns zu ?berlassen. Die Veranstaltungen war so das ?bliche, das konnten wir beim ersten Rundgang sehen, nichts, was uns fasziniert h?tte. Ich habe mich mehrmals in so Garagenlabyrinths verirrt, Betonw?nde und Graffitis ?berall, verlor meinen Schl?ssel, fand aber dann ?berraschend, dass er wohl die ganze Zeit in meiner Hand war.

Als wir zur?ck zu unserem Schlafplatz kamen, war die Familie da. Da waren zwei kleine M?dchen mit blonden Haaren und Schlafanz?gen, die etwas mit mir spielen wollten. Irgendwann kroch ich mit ihnen unter die Sofas. Spielten wir Verstecken? Es war auch ein schwarzes Kind da, das mit einem anderen, wei?en Kind stritt.

Dann traf ich den Hausherrn, das war ein amerikanischer Professor mit kurzen Haaren und Brille. Er zeigte mir ein Schriftst?ck und fragte mich nach der Bedeutung des Wortes "Pampe". Ich m?hte mich in deutsch und englisch ab, aber er h?rte aufmerksam zu und meinte, er h?tte noch etliche Fragen, ob er auf mich zur?ck kommen d?rfe? Kein Problem! sagte ich und freute mich innerlich.

Die Frau des Professors war ein bi?chen distanziert, wie sie aussah, wei? ich nicht mehr. Ich f?hrte ihre Distanz darauf zur?ck, dass ich kein Gastgeschenk f?r sie hatte. Daf?r half ich ihr beim Aufr?umen. Am anderen Morgen deckte ich den Fr?hst?ckstisch und hoffte, dass ich noch irgendetwas Nettes f?r sie als Abschiedsgeschenk finden k?nnte.

Seltsamerweise wurde in einem anderen Zimmer auch gedeckt, da sa?en der Professor mit laute M?nnern im Trainingsanzug beisammen. Es gab Wurst und Speck und Semmeln. Irgendein ?sterreicher machte eine charmant-zotige Bemerkung ?ber "mit 2 so h?bschen M?dels unter einem Dach gen?chtigt und nichts ist passiert...Sei das nicht eine Schande?"

Ich ging zur?ck in das andere Zimmer, wo ich schon gedeckt hatte, und da sa?en lauter Frauen und ein Schwuler und a?en Pfannkuchen mit stark duftendem Kaffee und Obst. Ich wollte zuerst wieder abr?umen, aber als ich die Frauen sah, wusste ich, dass es hier halt ein M?nner- und ein Frauenfr?hst?ck gab. Ich fand die Idee so obercool. Die Frauen hatten Gespr?che ?ber Literatur. Eine enthaarte sich dabei ruhig die Beine. Ich glaube, ich habe dort eine Tasse Kaffee getrunken und wollte dann zu R., die ich irgendwo auf dem Jugendtag vermutete.

Ich konnte sie trotz Irren im Betonlabyrinth nicht finden, es war auf einmal sehr kalt, und Schneeflocken trieben in der Dunkelheit.
Da sah ich meine Mutter, sie stand vor einem Schaufenster und hatte ihre gestrickte M?tze auf. Ich sah sie nur von hinten. Ich sprach sie an, weil ich dachte, sie h?tte eine Idee, was ich der Frau des Professors mitbringen k?nnte. Aber sie sah an mir vorbei und redete von Leuten, die ich nicht kannte. Sie wies auf ein B?chergesch?ft. Ich ging hin, aber es war geschlossen, da war wei?es Papier innen auf die Fenster geklebt. Aber ich h?tte eh nicht gewusst, welches Buch, die Frau war doch so belesen, was h?tte ich ihr denn schenken sollen? Was anderes... Da war eine BAhnhofsuhr. Ja, ich muss zu diesem Jugendtag zur?ck, am bestennoch heute. Mit dem Zug, dachte ich noch, und dann hatte mich der Tag wieder...

Aber das Gef?hl, wie super sch?n das Frauenfr?hst?ck war, die blieb.
17.6.05 09:47


Atheismus



Das neueste aus der Atheismusforschung im kath.net:
http://66.246.34.238/wbboard/thread.php?threadid=622&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=1

Die Jungs und M?dels dort sind schwer am Ackern, der Atheistin das Wasser abzugraben. Gl?cklicherweise sind die Argumente der Gl?ubigen sattsam bekannt und eigentlich alle - soweit ich sehe - bereits widerlegt.

Der Ntionalsozialismus wird als atheistische Ideologie propagiert (zusammen mit dem Kommunismus). Ich habe meine Zweifel. Stand nicht bei "Religion" im Ausweis vieler SS-Soldaten "gottgl?ubig"?

Aber alles in allem ein sch?ner Thread. Besonders gef?llt mir, wie manche Christen extrem beleidigt reagiern und "schmollen" (d.h. sich verabschieden mit "Jetzt poste ich nicht mehr, Ende!" *kicher* Solche Babies!)

Manche reagieren pampig, und einige wollen unbedingt aus ihrem Leben erz?hlen, wie sinnlos alles war, als sie noch nicht glaubten etc. Das sind peinlicherweise die Frauen.

Weiber scheinen doch ne Ecke d?mlich zu sein, d. h. sie kn?deln pfeilgrad am Thema vorbei. Die M?nner sind eigentlich mehr dumm, d. h. sie haben eine verquaste Logik. Ein paar Irre waren auch dabei (z. B. "Ein Atheist kann nicht lieben, weil er nur egoistische Liebe hat, und das bedeutet das Gott ihn nicht lenken kann zum Wohle der Menschheit.." H??????)
26.6.05 13:06


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