Meschuggen - Das Blog

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Selbstverletzung
 
Herzlich willkommen in meinem Tagebuch!
In den Zeiten des Kopftuchstreites will ich nat?rllich auch nicht fehlenund kr?ftig mitmischen. Gestern hab ich im Monitor gesehen, wie in M?nchen-Giesing die Frauenbadezeiten des Hallenbades gegen Muslime instrumentalisiert wird, nat?rlich von der CSU.

Guckst du hier!


Stoiber lie? sich von seinen Parteifreunden und -freundinnen zugunsten der christlichen Werte f?r die M?nche und Nonnen ins Gehege schicken. Die CDU ist verd?chtig ruhig.
Leben wir nicht in interessanten Zeiten?

Die Stangl-B?uerin fragt sich jetzt, ob sie nimma midn Kopft?ichl ind Kirchn g?i derf.

Es steht n?mlich geschrieben:
in den Paulinischen Briefen, I Korinther 11,3-16 (S. 1289): (3) Ihr sollt aber wissen, da? Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi. (4) Wenn ein Mann betet oder prophetisch redet und dabei sein Haupt bedeckt hat, entehrt er sein Haupt. (5) Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die entehrt ihr Haupt; denn es ist gerade so, als w?re sie geschoren. (6) Will sie sich nicht bedecken, so soll sie doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber f?r eine Frau eine Schande ist, da? sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken.



9.1.04 21:44


Warum?
Warum die Verschleierung der Nonnen ein Zeichen der Integration sein soll, konnte mir bes jetzt noch keiner verst?ndlich erkl?ren...
16.1.04 20:21


Aha. In der WElt stands...
"Es gibt nicht wenige Moslems, die die Verh?llung der Frau als Teil der Unterordnung der Frau unter den Mann sehen. Diese Programmatik, die in allen vom islamischen Recht gepr?gten Staaten millionenfache Praxis ist, kollidiert mit der vom Grundgesetz postulierten Gleichberechtigung der Geschlechter. Es ist eben nicht alles gleich, was gleich aussieht. Der religionsneutrale Staat darf in seiner Sph?re sehr wohl religi?se ?u?erungen dulden und zulassen - aber nur solche, die seinen, selbst aus der christlichen Geschichte entstammenden Grunds?tzen nicht fundamental widersprechen.


Das Leben und die Kleidung christlicher Ordensleute entsprechen dem: Sie haben sich frei f?r ein Leben im Dienste Gottes entschieden, ihr Habit ist Ausdruck dessen. Sie arbeiten als Christen in jener Gesellschaft, die ihre christlichen Wurzeln nicht leugnen kann.


Wer einfach das Religi?se ?ffentlich abschalten will, um sich so der M?he der Unterscheidung zu entziehen, hat es vielleicht einfacher. Aber er gibt die Basis eben jenes Systems auf, das nicht einfach Staat und Religion trennt, sondern Religion als Ferment ?ffentlicher Ethik anerkennt. Guido Heinen "

Nun tut der Heinen so, als ob der Schleier der Nonnen kein Zeichen f?r Unterordnung w?re. Das w?re ja erst mal zu beweisen...



16.1.04 20:45


Entgegenung auf Drewermann gelesen (Lohfink und Pesch). Eigentlich gefiel mir die n?chterne Art ganz gut. Etwas abgest?en war ich nur von der letzten Seite, wo beide etwas gro?kotzig dartun, dass Drewermann halt so ist, wie er ist, weil er keinen Kontakt mit einer lebendigen, lukanischen Gemeinde hat. Die Autoren haben den nat?rlich. Die "Integrierte Gemeinde" von M?nchen. Ich bin dem Link nachgegangen und traf auf alte Bekannte, Ratzinger, Stimpfle...

von dort aus Link zur Karl-Leisner-Jugend, wo eine l?ngere Verteidigungsschrift zum Dominus Jesus zu lesen war (von Karl Wiemer). Ich konnte ihm gar nicht folgen. Wieso Dominus Jesus eine Anerkennung anderer Religionsgemeinschaften sein soll, wird zwar dauernd behauptet, aber wurde nicht plausibel. Jetzt bin ich wieder verstockt. Schlimm.

Ich glaube, Religion hilft einem bei Problemen, die man ohne Religion nicht h?tte.

28.1.04 21:16


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